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Stadtteilgruppe
Wiesbaden-Schierstein

Untersuchung von Organozinn im Wasser

des Schiersteiner Hafens
15.05.2007

Die Untersuchung wurde erstellt vom SGS Institut Fresenius in Taunusstein. Der zugehörige Auftrag des Umweltamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden wurde am 20.04.2007 erteilt. Der Bericht mit den Ergebnissen trägt das Datum 15. Mai 2007.

Organozinnverbindungen

Verbindung Bestimmungs-
grenze in ng/l
Probe Nr.
010/7170920
Probe Nr.
010/7170921
Probe Nr.
010/7170922
Probe Nr.
010/7170923
Probennahme-
punkte
  Westhafen Hafenmitte
Proben-
bezeichnung
  1.1 1.2 2.1 2.2
Monobutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Dibutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tributylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tetrabutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Monooctylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Dioctylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tricyclohexylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Triphenylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.

 

Verbindung Bestimmungs-
grenze in ng/l
Probe Nr.
010/7170924
Probe Nr.
010/7170925
Probe Nr.
010/7170926
Probe Nr.
010/7170927
Probennahme-
punkte
  Osthafen Referenz aus dem Rhein
(ehemaliger Tankdienst Rein)
Proben-
bezeichnung
  3.1 3.2 4.1 4.2
Monobutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Dibutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tributylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tetrabutylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Monooctylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Dioctylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Tricyclohexylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.
Triphenylzinn 10 n.n. n.n. n.n. n.n.

Erläuterungen:

  • n.n.: nicht nachgewiesen

Bemerkungen:

Die Ergebnisse der Untersuchung, die beim Umweltamt am 16.05.2007 in der oben dargestellten Form eintrafen, hätten sich wohl auch deutlich einfacher zusammenfassen lassen: „Es wurden im Hafen und im Rhein acht Wasserproben entnommen und auf Organozinnverbindungen getestet, ohne dass etwas nachgewiesen werden konnte“.

Im Sediment wurden derartige Verbindungen allerdings 2001 festgestellt, wie die „Orientierende Untersuchung von Sedimentproben“ belegt. Speziell bei Tributylzinn (TBT) wurden an einigen Stellen erhebliche Konzentrationen gefunden, die aber offenbar nicht in größerem Maße ins Wasser gelangen.

Die Wahl der vier obigen Probennahmepunkte ist jedoch unabhängig von der Sedimentanalytik aus dem Jahr 2001 zu betrachten.

Erstellt: 18.12.2017, letzte Änderung: 20.12.2017, Autor: W.Richters, © 2000